A Fábrica de Nada

Drama/Komödie, Portugal 2017

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Eine Aufzugsfabrik in der Nähe von Lissabon. Die Geschäfte gehen eher schlecht im von Krisen gebeutelten Portugal, entsprechend haben die Beschäftigten der Fabrik kaum etwas zu tun. Eines Nachts realisiert eine Gruppe von ihnen, dass ihre Chefs den Diebstahl ihrer eigenen Maschinen organisieren. Schnell begreifen sie, dass sie es sind, deren Arbeit hier abgewickelt werden soll. Was tun? Sie diskutieren über Politik, Aktionismus und radikale Maßnahmen, schließlich widersetzen sie sich dem Diktat von Oben und besetzen ihren Arbeitsplatz. Als sich die Verwaltung komplett aus dem Staub macht, bleiben sie in der leeren Fabrik zurück. Wie soll es weitergehen? Plötzlich eröffnen sich völlig neue, bisweilen absurd überraschende Perspektiven… Pedro Pinhos Debüt als Spielfilmregisseur ist deutlich in seiner Vergangenheit als Dokumentarist verwurzelt. Mit einem Ensemble von Akteuren, zu denen auch der wortgewaltige Regisseur Daniele Incalcaterra gehört, inszeniert Pinho ein dreistündiges Epos der Selbstermächtigung in einer insolventen portugiesischen Aufzugfabrik. Im Angesicht der drohenden Pleite will die Geschäftsführung die Arbeiter mit Abfindungen besänftigen, aber ein Kern der Belegschaft will die Fabrik als Kollektiv weiterführen: Neorealismus mit postmarxistischen Musical-Einlagen im Blaumann. (Festivalkatalog Viennale)
179 Min.
HD
FSK 18
Sprache:
Portugiesisch
Untertitel:
Deutsch

Auszeichnungen

Filmfest München 2017 CineVision-Award
Cannes 2017 FIPRESCI-Preis

Weitere Informationen

Komposition:

José Smith Vargas

Kamera:

Vasco Viana

Originaltitel:

A Fábrica de Nada

Originalsprache:

Portugiesisch

Weitere Titel:

Fabryka niczego

La Fábrica de Nada

破敗工廠

Format:

16:9 HD, Farbe

Altersfreigabe:

FSK 18

Sprache:

Portugiesisch

Untertitel:

Deutsch

Weiterführende Links:

IMDb

The Movie Database